Pauline wird 4

Heute ist ein großer Tag. Eigentlich nicht für mich, sondern vielmehr für meine Tochter aber ich bin wahrscheinlich genauso aufgeregt wie sie. Pauline hat Geburtstag. Und zwar nicht irgendeinen, sondern ihren 4. Das ist ein Meilenstein. Der erste Geburtstag, ist allein deshalb etwas Besonderes, weil es eben der erste von vielen ist. Der zweite wird zwar noch immer nicht bewusst vom Geburtstagskind wahrgenommen, aber für die Eltern hat er bereits eine ganz andere Bedeutung: Das Kind ist zwar noch klein, aber eben nicht mehr ganz so klein, wie es vor noch einem Jahr war. Das Kind wird, nicht nur körperlich größer, und hat bereits seinen eigenen Kopf und seine eigenen Idee, die oft so gar nichts mit denen der Eltern zu tun haben. Dann der dritte Geburtstag: Das Kind ist nun endgültig kein Baby mehr. Das war natürlich auch schon vorher klar und wird nicht erst durch die drei Kerzen auf der Torte verdeutlicht. Aber mit dem dritten Geburtstag beginnt auch der Weg in Richtung Kleinkind und eben nicht mehr Baby. 7. Juni 2012: Paulines dritter Geburtstag: Sie hat nur geplärrt. Warum? Das weiß ich nicht. Die Kerzen haben nicht gepasst. Von der Option des Ausblasens kann nicht einmal im Entferntesten die Rede sein. Die Torte nicht schön genug. (Zugegen, sie war nicht besonders groß aber dafür exklusiv vom Schwarzen Kameel und noch dazu lila). Die Geschenke waren wohl in Ordnung aber das Fest des Geburtstags an sich anscheinend nicht. Ich war fertig, Ich habe es mir so toll und harmonisch vorgestellt. Jedes Kind mag doch Torten, Kerzen und Geburtstage. Wahrscheinlich wars einfach nicht ihr Tag. Allerdings ist die Geburtstagstorte aus Holz überraschenderweise gut angekommen. Jeder bekam ein Stück heiler Geburtstagswelt.

Der Tag des Geburtstags ist heuer noch recht jung. Der vierte Geburtstag: Es scheint, als wäre das  der erste der bewusst erlebt wird und auch so gestaltet werden möchte. In der Früh war die Geschenkeübergabe friedlich und erfolgreich. Ein Hoch den Bügelperlen. Die große Sause steigt heute gleich doppelt: Im Kindergarten, wo bereits gestern die Geburtstagskrone gebastelt wurde. Nach langwierigen Diskussionen haben wir uns auf eine Schokotorte als „Kindergartengeburtstagstorte“ geeinigt. Eine Obsttorte wurde vehement abgelehnt. Wenn das nicht bereits genug Zucker wäre, gibt’s zu Hause beim Fest mit den Freunden eine Eistorte. Die Spannung ist groß, wie das Fest über die Bühne gehen wird. Aber die Dinge stehen gut: Zuckerl, Süßes ohne Ende. Was soll denn da noch schief gehen? Der vierte Geburtstag: Noch zwei Jahre und dann geht sie in die Schule.  Kinder, wie die Zeit vergeht.

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